Dienstag, 21. Februar 2012

Diäten, Pfunde und kein Süßhunger

2 Wochen ist es her, dass ich mit dieser seltsamen Diät begonnen habe und auch nach diesen 2 Wochen habe ich noch keinen Süßhunger. Im Grunde habe ich überhaupt keinen Hunger, und wenn ich tief in meiner Arbeit versunken bin, vergesse ich das Essen.

Das Minus von 3 Kilos auf der Waage ist nicht sonderlich viel, aber mehr, als ich mit anderen Versuchen erreicht habe, denn schließlich ernähre ich mich schon länger moderat kohlehydratarm. 500 - 700 Kalorien am Tag sind wenig, um so verblüffter bin ich, dass ich dabei fit und leistungsfähig bin.

Auch meine Motivation, diese Sache durch zu ziehen, bis ich mein Ziel erreicht habe, ist noch ungebrochen. Ich weiß, dass ich hier mit meinem Körper experimentiere, aber ich denke, dass ich alt genug bin, um Selbstverantwortung zu übernehmen. Das heißt, ich trage im Zweifel auch die Konsequenzen meiner Entscheidung.

Dass manche die Konsequenzen der Entscheidung anderer tragen, ist mir so richtig klar geworden, weil ich gestern eine Patientin in der Praxis hatte, mit starken Muskelschmerzen. Diese begannen, als der Arzt ihr einen Cholesterinsenker verordnet hatte. Ich verstehe die Ärzte nicht, schließlich sind die Wirkungen und Nebenwirkungen bekannt. Aber auch so kann man Geld generieren, denn nachdem die Schmerzen nun mal da waren, wurde eingehend untersucht, einschließlich eines Klinikaufenthalts, ohne erkennbare Ergebnisse. Folglich bekam diese arme Frau ein umstrittenes Schmerzmittel auf Opiatbasis, das in Japan und den angelsächsischen Ländern längst verboten ist, Diclofenac und weil das Zeugs den Magen ruiniert, einen Protonenpumpenhemmer, dessen Nebenwirkung Osteoporose ist. Leider waren die Schmerzen trotz Schmerzmittel noch vorhanden. Ich bin entsetzt. Aber gleichzeitig auch froh, dass ich seit Jahren nicht mehr in den Fängen der Schulmedizin bin.

Warum hat man der Frau nicht gesagt, wie sie auf natürlichem Weg ihr Cholesterin senken kann? Mein alter Vater hat schon recht, wenn er behauptet, dass die Mediziner heutzutage Zöglinge der Pharmaindustrie seien. Wie man den Cholesterinspiegel senkt? Hier die Antwort.




Montag, 13. Februar 2012

Diäten, Pfunde, gute Vorsätze und kein Süßhunger....

Nachdem ich dank 5 HTP meinen Süßhunger verloren habe und das Adipositas-Buch auch mal quer gelesen, wagte ich mich an diese Diät mit den homöopathischen HCG-Tropfen.

Ich weiß, dass 500 - 700 Kalorien sehr wenig sind und jeder warnt mich vor dem Jojo-Effekt. Angeblich soll es den nicht geben, wenn doch, bin ich auch nicht schlechter dran, als bei allem anderen, was ich bisher versucht habe.

Nach 2 Ladetagen, an denen ich so viel geladen gar nicht habe, schließlich kann man ja nicht essen, bis einem schlecht wird, kam die radikale Kalorienreduktion. Es stimmt, mit den HCG-Tropfen hält sich der Hunger in Grenzen, zumindest was die ersten 2 Tage betrifft. Da hatte ich nur morgens ein Loch im Bauch, weil ich mir das Frühstücken angewöhnt hatte. Im Forum Ketario bekam ich den Tipp, die Tropfen in der Menge um einen zu reduzieren und das war´s dann. Seither habe ich keinen Hunger mehr, trotz der reduzierten Nahrungsaufnahme.

Das Ergebnis nach 5 Tagen war ein minus von 1,6 Kilo. Zu wenig dachte ich, ausreichend meinte meine Cousine von der grünen Insel, schließlich solle ich das Alter berücksichtigen. Dann machte ich am Samstag einen Fehler, wobei wir beim Thema Glutamat wären.

Im Buch steht, man solle keine Würzmittel mit Glutamat oder Hefeextrakt benutzen. Ich kenne die Diskussion um die Schädlichkeit des Glutamats und dachte mir, so wenig wie ich das benutze, dürfte es mir nicht schaden, denn schließlich ist Glutamat auch ein körpereigener Neurotransmitter. Aber offensichtlich macht auch hier die Dosis das Gift. Denn schon am Abend und in der Nacht merkte ich, dass meine Toilettengänge, trotz vielem Trinken reduziert waren. Am Morgen wachte ich auf und hatte aufgequollene Hände, ich konnte kaum die Finger bewegen. Die Bewegung schmerzte durch die Wassereinlagerungen und der Schock kam dann auf der Waage. Alles wieder drauf, die ganzen 1,6 Kilo.

Selbstverständlich war mir klar, dass es sich hier um Wasser handelte, aber ärgerlich war es trotzdem. Offensichtlich machen aber auch andere diese Erfahrung, wie ich im Austausch im Forum bemerkt habe.
Mich hat die ganze Woche diese Eintönigkeit beim Essen gestört, Genuss ist was anderes. Also tröstete ich mich mit Heidelbeeren im Magerquark, gesüßt mit Stevia. Und ich habe mir erst einmal so einiges an Würzmitteln aus einem Ökoversand besorgt. Ich muss kreativer sein, was das Essen betrifft, auch wenn es sich auf Eiweiß und Gemüse reduziert und habe dann gleich bei meiner Hauptmahlzeit damit angefangen. Dieser Thunfisch-Orangen-Salat hat, angemacht ohne Öl, knapp 300 Kalorien.

Heute früh war ich mit meiner Waage wieder versöhnt, zumindest eines der Wasser-Kilos ist wieder verschwunden.

Das Rezept für den Salat:
1 Romanasalat (diese Salatherzen, die man im Zweierpack bekommt) ca. 120 Gr., 1 Apfelsine 200 gr., 150 gr. Thunfisch im Wasser aus der Dose. Der Dressing: Apfelessig, 1 Teel. Senf, 1 Eßl, Magerquark, Gewürze, Salz, ein Prise Stevia und etwas Wasser. Verquirlen, das gab bei mir 2 Portionen Dressing.




Montag, 6. Februar 2012

Diäten, Pfunde, gute Vorsätze und Süßhunger - 3

Weiter geht´s mit meinem Selbsttest und dem 5HTP. Ich habe es in den letzten Wochen konsequent abends eingenommen und merke, die verblüffende Wirkung. Der eiserne Wille, diese Adipositas-Kur zu machen ist stark wie nie. 
Was auch immer an Problemen des täglichen Lebens auf mich zu kommt, hat mich zumindest bisher nicht aus der Bahn geworfen und ich kann mehr den je in Lösungen denken. Zwar bin ich noch nie der Mensch gewesen, der in Problemen gedacht hat, aber die Lösungen kommen schneller, ohne dass ich vorher durch ein emotionales Tal gehe. Ich bin in der Lage, konsequent Entscheidungen zu treffen, was für mich bisher eher schwierig war. So auch die Entscheidung, dass es für meinen neuen Vermieter legitim ist, dass er mehr Miete möchte, aber ich das Beste verdient habe, was ich für meine Miete bekommen kann. Und das Beste ist erstmal eine exclusivere Lage oder Räume, die 100% meinen Anforderungen entsprechen und nicht 60%. 

Es hat mich viel auch Kraft gekostet, mit dieser Diät nicht vorher anzufangen, schon weil diese Tropfen seit ca 10 Tagen hier stehen. Die beiden erforderlichen "Ladetage" habe ich auf meinen Geburtstag gelegt, und ich habe mir erlaubt, Torte zu essen, die mir von meiner Tochter und meiner Freundin gebacken wurden.

Noch viel verblüffter bin ich von meiner emotionalen Kraft, die ich empfinde. Wenn ein hoher Serotoninspiegel einher geht, mit dieser Kraft, dann wundert es mich nicht, dass Deutschland in einem lethargischen Dauertief lebt. Ist aber nicht weiter schlimm, denn die meisten merken ohnehin nichts davon. Spüren tut man es nur, wenn plötzlich alles anders wird, wenn man Bäume ausreißen könnte und wenn man wach im Kopf wird.

Noch am Schluss zu dem Thema Mangelernährung: Ich supplementiere ja schon viele Jahre und dieser Bericht über die ach so gefährlichen Vitamine, die angeblich nichts nützen interessiert mich nicht: Mir geht es generell besser damit und darum ist es egal, ob ich die Supplements bei 700 Kalorien oder bei 2000 Kalorien zu mir nehme. Denn ich bin schon lange der Meinung, dass in unserer Nahrung nicht mehr das drin ist, was zu meinen Kindertagen drin war. Die meisten Kalorien in unserer Ernährung bringen das Fett, mit dem ich keine Probleme habe (aber mein Körper soll jetzt erst mal des eigene verbrennen) und Kohlehydrate aus Mehl, Reis, Kartoffeln, Zucker. Leerer Brennstoff und Futter für die Fettzellen also und keinen vitamin/mineraltechnisch erkennbaren Nutzen. Lasse ich den weg, reduziert sich sie Kalorienanzahl erheblich.

Ich werde weiter berichten. 

Montag, 23. Januar 2012

Hier eine Zusammenfassung von Doc Strunz tum Thema Genetik: http://www.drstrunz.de/news/2012/01/120123_reis.php

Ich wollte es euch nicht vorenthalten. Fazit: Vogelfutter sollte man Vögeln überlassen.

Sonntag, 22. Januar 2012

Diäten, Pfunde, gute Vorsätze und Süßhunger - 2

Nachdem ich mich seit dem 1. Januar konsequent fast ohne Kohlehydrate ernährt habe, war die ernüchternde Bilanz nach 3 Wochen,  2 Kilo weniger. Ich kann verstehen, warum viele frustriert sind und auch ich frage mich, ob es das wert war. Zugegeben, mein KH-Anteil in der Ernährung war schon vorher auf einem niedrigen Niveau, wodurch der erste Effekt, des "Wasser verlierens" nicht eingetroffen ist. Ja, Sport wäre natürlich wichtig gewesen, aber Sport an sich wird, so ein Ernährungs-Professor, überbewertet.

Jetzt hat mich aber ein Forumskontakt auf die HCG-Diät aufmerksam gemacht und ich bin noch am lesen. Das heißt ich habe mir Bücher zu dem, Thema bei Amazon runtergeladen und versuche eine medizinische Erklärung für die angeblichen oder wirklichen Erfolge zu finden.

Irgend Etwas, irgend ein Ereignis, Trauma oder was auch immer, hat den Schalter im Hypotalamus verstellt. Die Erklärung klingt logisch, ich weiß sogar nach welchem traumatischen Ereignis ich angefangen habe zuzunehmen. Nur ist es mir bisher nicht gelungen, diesen Schalter zurückzustellen. Die HCG-Diät soll das angeblich tun. Ich werde in den nächsten Tagen die Bücher lesen, und dann entscheiden, ob ich mich auf so eine Radikalkur einlasse. 500 - 700 Kalorien am Tag sind nicht viel und eigentlich nimmt man damit auch ohne HCG ab. Aber mit HCG soll der Jojo-Effekt nicht eintreffen und auch das Hungergefühl nicht vorhanden sein.

Noch ein Ergebnis zu meinen Selbstversuchen, nämlich der Süßhunger. Wenn ich am Abend 100 mg 5 HTP einnehme, habe ich keinen Süßhunger. Vergesse ich es, ist der Süßhunger da. 5 HTP ist die Zwischenstufe zwischen dem L-Tryptopan und dem Serotonin. Ich habe mich für das 5 HTP entschieden, weil es nicht teurer ist, als L-Tryptopan. Um 100 mg 5 HTP zu produzieren, braucht der Körper ca. 3000 mg L-Tryptopan, das bedeutet, das Ganze wäre um das 6 fache teurer.

Ich werde weiter berichten, von meinen Selbstversuchen.


Montag, 9. Januar 2012

Diäten, Pfunde, gute Vorsätze und Süßhunger

Alle Jahre wieder sind die Zeitschriften voll, mit den typischen Diäten. Alle Jahre wieder nimmt man sich vor ein paar mehr oder weniger Kilos abzuspecken.
Geht ganz leicht mit Hypnose, sagen einige Kollegen. Hm, wenn es so leicht ginge mit Hypnose, wäre ich gertenschlank. Hypnose lässe keine Pfunde schmelzen, wie es von manchen Kollegen suggeriert wird. Hypnose kann allenfalls den guten Willen, die Ausdauer und die Motivation stärken, die Ernährung konsequent umzustellen. Wenn ich die Motivation aber schon habe, brauche ich keine Hypnose.

Sicherlich gibt es Fälle, wo die Ursache ganz tief im Unterbewusstsein versteckt ist. Diese Ursache aufzuspüren und zu bearbeiten, dafür ist Hypnose ein geeignetes Tool. Danach, wenn man sich bewußt gemacht hat, warum man auf Stress, Traurigkeit, Frust oder negative Gedanken mit Hunger reagiert, dann kann man das Verhalten ändern und in der Folge purzeln auch die Pfunde. Das ist aber in der Regel nicht mit zwei/drei Sitzungen erledigt. Mach du mir mein Problem weg, also weiteressen wie bisher und abnehmen, das läuft auch mit Hypnose nicht. Denn Hypnose setzt nicht die Endokrionologie außer Kraft. Und es ist nun mal eine wissenschaftlich nachgewiesene Tatsache, dass immer dann, wenn der Insulinspiegel im Blut hoch ist, die Fettverbrennung außer Kraft gesetzt wird.

Also hier nun meine Erfahrung aus der Praxis:  Ich habe Klienten, bei denen nach der Aufklärung um die Wirkungsweise der Hormone und einer Hypnose die Pfunde gepurzelt sind, weil ihnen klar wurde, wie der Körper funktioniert und konsequent die Ernährung umgestellt haben. Ich habe aber auch welche, die nach drei Hypnosen noch immer sagen: Ich mag auf Süßes nicht verzichten. Folglich ist das Ergebnis alles andere als zufriedenstellend.

Nun habe ich beschlossen, meine Ernährung konsequent umzustellen, auf eine Lowcarb-Ernährung. Mir hat bisher die Motivation auch gefehlt. Ich weiß ja, wie Zucker und dazu gehören auch die Polysacharide aus Mehl und Kartoffel oder Reis, auf den Körper wirkt. Aber auch ich habe das Problem, dass ich am Abend manchmal Süßhunger habe. Zum Glück ist es wie immer im Leben, wenn man etwas unbedingt will, bekommt man auch den richtigen Hinweis: Unter dem Artikel Kohlehydratsucht erklärt uns Doc Strunz, was in unserem Körper fehlt, wenn dieses Symptom vorhanden ist. Dagegen kann man schließlich etwas machen. Sport z.B., ich gebe zu, ich bin faul oder eben supplementieren.

Nun gibt es ja viele Angeboten von L-Tryptopan und deren Zwischenstufe 5 HTP im Netz.  L-Tryptopan gibt es in jeder Apotheke. Noch etwas: Da kursieren im Internet Warnungen von einem "Serotoninschock" und ich gebe zu, die haben sogar mich verunsichert. Aber nach der Bemerkung von Doc Strunz, dass dieses Eiweiss vollkommen ungefährlich ist und er es bis 20 gr. täglich selbst getestet hat, bin ich ja beruhigt. Nicht wegen mir, ich habe kein Problem mit solchen Selbstversuchen, sondern wegen den etwas ängstlicheren Personen. Der erste Nebeneffekt meines Kohlehydratverzichts: Man spart enorm Heizkosten, denn ich friere seither nicht mehr so.





Mittwoch, 23. November 2011

Und wieder BisphenolA

Eigentlich sollte man meinen, dass sich die Kontaminierung von Nahrung aus Konserven und Plastikverpackungen mit dem Weichmacher Bisphenol A bereits herumgesprochen hat. Aber man darf annehmen, dass diese Gefahr einfach ignoriert wird. Denn Dosenessen ist billig und auch schnell zubereitet. Jetzt wurde die Vergiftung des Körpers und daraus resultierende, gesundheitlichen Konsequenzen in Studien gemessen.

Wie der Spiegel in seiner Onlineausgabe berichtet, belegen mehrere Studien die Belastung des Körpers, mit dieser krank machenden Substanz. Wem also seine Gesundheit und die seiner Kinder am Herzen liegt, vermeidet Konserven und greift lieber zu frischen Nahrungsmitteln. Ich empfehle, den ganzen Artikel im Spiegel zu lesen und möglichst auch die anderen, in der Rubrik, zu diesem Thema.